
Ich habe letzten Monat meine Erfolgswoche erneut live veranstaltet, obwohl sie letztes Jahr ziemlich gefloppt war. Trotzdem ist es mir diesmal gelungen, komplett unabhängig von bezahlter Werbung und Social Media erfolgreich zu verkaufen: ich konnte sogar eine Conversion Rate von 7 Prozent erzielen.
Wieso ich mich dazu entschieden habe und was ich diesmal anders gemacht habe – genau das werde ich dir in diesem Beitrag erklären. Damit du für deine eigene Selbständigkeit daraus lernen kannst und verstehst, wieso das Optimieren von Stellschrauben oft smarter ist als alles über den Haufen zu werfen und auf komplett neue Konzepte zu setzen.
Das Ziel der Erfolgswoche
Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich seit 2016 selbständig bin und durchschnittlich 25 Wochenstunden arbeite. Absolute Priorität haben hierbei natürlich meine bestehenden Kundinnen. Trotzdem macht es mir sehr viel Freude, meine Community zu erweitern und neue potenzielle Kundinnen persönlich kennenzulernen. Daher veranstalte ich durchschnittlich ein Mal jährlich eine kostenlose Workshopreihe.
Nun zur Erfolgswoche: Sie besteht aus 3 live-Workshops, in denen ich den Teilnehmerinnen das spannenden Thema der vier Kaufemotionstypen näher bringe. Die Live-Elemente ermöglichen direkten Austausch, kleine Übungen, die ich persönlich feedbacke, stärken den Aha-Effekt. Das Format an sich ist gut, das weiß ich.
Ich gebe immer 120% da ich weiß, daß sich diese Woche auf mein gesamtes Umsatzjahr auswirken kann.
Warum ich so viel Qualität for free anbiete:
WICHTIGKEIT STARKE MARKE
Ich möchte die Teilnehmerinnen für die Potenziale einer starken Marke und für „emotional marketing“ sensibilisieren und Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, Klarheit hinsichtlich des eigenen Angebots zu haben
FREI VON SOCIAL MEDIA UND TRENDS SEIN
Es ist mir wichtig, Selbständigen vor Augen zu führen, daß man frei von Social Media bei 25 Wochenstunden nachhaltig erfolgreich sein kann
ABKÜRZUNG DANK PROFI-SUPPORT
Ich will Bewusstsein dafür schaffen, wie schnell Veränderung möglich ist, wenn man sich von Experten unterstützen lässt (denn die Aha-Momente und tiefliegenden Erkenntnisse, die im Zuge der Erfolgswoche immer zum Vorschein gelangen, sind atemberaubend)
MEINE ARBEIT UND MICH LIVE KENNENLERNEN
Ich möchte einen Einblick geben, wie es ist, mit mir zu arbeiten
Nach der Erfolgswoche stelle ich mein Signature Programm, das Markenbildungsprogramm BRAND YOUR BUSINESS vor und versuche, es an Interessierte zu verkaufen:
Hier ein kleiner Einblick, falls du es auch spannend findest:
Wie es mir gelungen ist, 7 Prozent Conversion Rate zu erzielen
Eine gute Conversion Rate liegt am Markt bei 3 Prozent. Das bedeutet: wenn es dir gelingt, bei 100 Teilnehmerin 3 Produkte zu verkaufen, so kannst du zufrieden sein. Du hast eine dreiprozentige Conversion Rate erzielt. Das klingt oft ernüchternd, ist aber die Realität…
Heute möchte ich dir einen Blick hinter die Kulissen gewähren und verraten, warum ich eine Workshopreihe, die letztes Jahr nicht so gut funktionierte, erneut veranstaltet habe und was ich diesmal anders gemacht habe.
Was ich diesmal anders gemacht habe und was du daraus lernen kannst
Der Zeitpunkt
Ich habe im Januar, komplett meinem Bauchgefühl folgend, das Datum festgesetzt. Obwohl “alle empfehlen”, im Januar zu launchen, tat ich das nicht – sondern launchte danach, im Februar. Dabei folgte ich komplett meinem Bauchgefühl und meiner Intuition. (in meinem Jahresrückblick vom letzten Jahr hatte ich bereits erwähnt, daß ich dieses Jahr im Business noch mehr auf meine Intuition hören möchte und auch erklärt, warum)
👉 Mein TIPP: achte bei der Wahl des Termins darauf, keine wichtigen Feiertage zu kreuzen. Abgesehen davon folge der Saison deiner Branche und deinem Bauchgefühl.
Meine Motivation
Ich hatte wieder richtig BOCK auf die Erfolgswoche. Der letzte Druchgange war mit einer Conversion Rate von nur 2 Prozent weitaus schlechter ausgefallen, als ich es gewohnt bin. Trotzdem weiß ich, dass das Format und die Inhalte genial sind und absoluten Mehrwert bringen. Ich wollte mir selbst beweisen, daß mir ein Durchbruch wie beim ersten Mal wieder gelingen würde. Ich war top motiviert.
👉 Ich veranstaltete diese Workshopreihe nicht aus einem Pflichtgefühl heraus, sondern weil ich richtig Lust drauf hatte.
Ich polte mein Mindset auf Erfolg
Ich schrieb glasklar nieder, was ich mit dieser Workshopreihe bewirken möchte. Wieviele Teilnehmer ich gewinnen möchte, und wieviel Umsatz ich generieren will. Ich motivierte mich selbst in meinem Notizbuch und versuchte, diese positiven Vibes auch wirklich zu “fühlen”.
👉 Energie verkauft. Immer. Diesmal war ich wieder voll dabei – Energie, Präsenz, Spaß.
Und genau das spüren die Leute.
Ich setzte auf gute Affiliates statt Ads
Ich habe mich gegen bezahlte Ads entschieden und stattdessen den vollen Fokus auf gute Affiliates gesetzt. Das sind Kolleginnen, die ihren eigenen Communities genau meine Erfolgswoche empfohlen haben. Da besteht bereits ein ehrliches Vertrauensverhältnis – und das ist mit “neuen Kontakten, die über eine Meta-Ad kamen” nicht vergleichbar.
Das wunderbare: meine besten Affiliats sind meine ehemaligen Kundinnen! Personen also, die ihren Erfolg unter anderem ihrer einzigartigen, staken Marke verdanken, die sie im Zuge von BRAND YOUR BUSINESS aufgebaut haben. Die meine Art zu arbeiten kennen und daher aus einer tiefgreifenden Überzeugung Empfehlungen an ihre Community aussprechen.
Als “Dankeschön” erhalten meine Affiliates bei Buchung einer Person aus ihrer Community eine satte Empfehlungsprovision. Ein win-win für beide.
👉 Nutze deine Community und Personen, denen du vertraust und die deine Arbeit wertschätzen als Multiplikatoren wenn es ums Verkaufen geht
Ich hielt die Kosten gering
Am Ende des Tages zählt nicht der Umsatz, sondern der Gewinn – die Kosten technischer Tools sind im letzten Jahr stark gestiegen (die Webinar-Funktion bei Zoom kostete beispielsweise bisher 78€ monatlich, seit Jahreswechsel kostet das idente Service satte 120€), der ROI bei Meta-Ads wird auch immer schlechter, Personalkosten sind auch nicht zu unterschätzen…ich beschloss also, das gesamte Event kostentechnisch wirklich „lean zu halten“ und – wie bereits erwähnt – auch auf Meta-Ads (die oft eine hohe Kostenstelle sind und auch viele Nerven kosten!) zu verzichten…und stattdessen auf Affiliates zu setzen (deren Provision ich mit allergrößter Freude bezahle).
Ich habe ALLE Mails neu geschrieben
Diesmal habe ich beschlossen, die gesamte Mailkampagne neu zu schreiben.
Ich habe die bisherige nicht optimiert und auch nicht leicht angepasst, sondern komplett neu geschrieben und gedacht. Was mir hier wichtig zu erwähnen ist: ich habe mir natürlich hier und da Input von AI geholt, die Texte (wie auch diesen Artikel, den du gerade liest) selbst geschrieben. Und das spürt das Gegenüber.
Komplett neu gedacht.
- klarere Botschaft
- mehr Persönlichkeit
- noch bessere Dramaturgie
Das Verfassen machte mir richtig viel Spaß und der Erfolg gibt mir Recht.
👉 Wenn du weißt, dass dein Angebot gut ist, es sich aber aktuell zu wenig verkauft, dann versuche, kleine Drehschrauben und Aspekte deiner Angebote zu optimieren anstatt alles komplett über den Haufen zu werfen.
Neuer Downsell als Gamechanger
Ein Downsell ist ein kleineres, weniger umfangreiches Angebot, das du im Anschluß an die Verkaufsphase deines Hauptangebots jenen Personen anbietest, die bisher nicht gekauft haben.
In der Woche nach dem Workshop, in der ich mein Markenbildungsprogramm BRAND YOUR BUSINESS anbot, erhielt ich immer wieder die Rückmeldung, daß eher eine kurzfristige individuelle Betreuung gesucht wird.
Daher habe ich meine Downsell-Strategie entsprechend angepasst und meinen 90-minütigen Strategie-Deepdive als Downsell angeboten (statt einem kleinen Selbstlernkurs). Natürlich hoffe ich, daß einige der Personen, die in den Genuss dieses Angebots kommen, dann mehr wollen – bisher war es fast immer so. (falls du mehr erfahren willst: hier entlang!)
Dies funktionierte extrem gut.
👉 Biete immer einen Downsell an und höre zu, was gewollt wird, anstatt einfach selbst was zu basteln.
Der Rest? Ist gleich geblieben.
Und genau das ist die wichtigste Erkenntnis:
Ich habe nicht alles verändert. Ich habe nur an den richtigen Stellschrauben gedreht und großen Fokus auf mein Mindset gelegt. Das alleine bringt keine Verkäufe, aber kombiniert mit einer starken Marke, einer guten Sichtbarkeitsstrategie und einem qualitativ hochwertigen Angebot ist es unschlagbar. Denn Kontinuität ist wichtiger Bestandteil um sich nachhaltig Sichtbarkeit aufzubauen und gleichzeitig das eigene Arbeitspensum im Rahmen zu halten.
Fazit: Verbessere Stellschrauben anstatt alles über den Haufen zu werfen!
Erfolg liegt oft nicht daran, etwas komplett neu zu machen. Sondern daran, die entscheidenden Stellschrauben zu verbessern: Energie, Mindset, Messaging, Zielgruppen-Qualität, und Angebotsstruktur.
Es ist darüber hinaus auch sehr wichtig, sich nicht zu verbeissen sondern entspannt zu bleiben und den Spaß an der Sache nicht zu vergessen – denn das spürt dein Gegenüber 🙂
Verrate mir gerne im Kommentar oder per Mail, was du in dieser Analyse für dich am spannendsten fandest?
Du möchtest deine aktuellen Angebote öfter oder besser verkaufen oder merkst, daß sich dein Marketing nicht nach dir anfühlt und dich mehr stresst als sonst was?
Dann lass mich dir gerne helfen: > zum Kennenlerngespräch


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