
Tanja hat ein gutes neues Angebot entwickelt. Die Angebotsseite steht, die Buchung ist offen. Nun geht es darum, dafür zu sorgen, das Angebot bekannt zu machen. Sie möchte das erstmals organisch, also ohne bezahlter Werbung, machen. Sie hat ein großes Netzwerk, das ihr gut gesinnt ist.
Sie möchte ihr Netzwerk über ihr neues Angebot informieren und dieses auch darum bitten, das neue Angebot wiederum an Interessenten weiterzuleiten.
Die Macht der Angst vor Ablehnung
Doch als es dann darum ging, den Plan in die Tat umzusetzen, übernahm eine unsichtbare Kraft die Oberhand und sie unternahm nicht den nächsten nötigen Schritt. Stattdessen begann Tanja, daran zu zweifeln, ob ihr Netzwerk das Angebot interessieren könnte?
- Sie fing an, zu hinterfragen, ob die Personen innerhalb des Netzwerks das Angebot überhaupt interessieren könnte? Und für wen es überhaupt relevant sein könnte?
- Und wer möglicherweise etwas Blödes dazu sagen würde?
- Ob der Preis überhaupt angebracht sei? Ob den überhaupt jemand zahlen würde?
Die Tage vergingen. Tanjas Gedankenkarussel drehte sich weiter. Sie hinterfragte dann, ob ihr Angebot überhaupt ausreichend Kunden bringen könnte – oder sie nicht erst noch einen Onlinekurs erstellen sollte als Alternativangebot.
Ihr Netzwerk hatte sie noch immer nicht informiert. Aus Angst vor der Reaktion der anderen.
Warum oft an anderem gearbeitet wird um das Wichtige zu umgehen
- Schritte werden zerdacht (so schindet man Zeit)
- Leute werden garnicht erst informieren (und ihnen somit die Möglichkeit nehmen, eine Kaufentscheidung zu treffen)
- Der Fokus wird umgelenkt auf anderes = Prokastinieren (stattdessen lieber an neuem Content oder an einem neuen Angebot arbeiten)
Die Angst vor Ablehnung ist oft subtiler, als wir denken und führt dazu, sich selbst zu bremsen und vom “in die Gänge kommen” abzuhalten.
Dieses Verhalten ist das Resultat, zu dem die Angst vor Ablehnung führt.
Sie kann dafür sorgen, dass du deine Expertise kleiner machst, deine Positionierung verwässerst, dich an anderen orientierst oder dein Angebot gar nicht erst aktiv verkaufst.
Und das Tückische daran: Du merkst möglicherweise gar nicht, dass du dich gerade selbst zurückhältst.
Das Gute: diese Angst ist veränderbar! Du musst sie nicht hinnehmen.
In der Zusammenarbeit bearbeiteten wir Tanja’s Problem und die Angst, die sie davon abgehalten hatte, das zu tun, was sie eigentlich tun wollte….mit dem wunderbaren Effekt, dass ihr tolles neues Angebot beim ersten Durchgang direkt ausgebucht war.
Warum Erfolg auf einer starken Marke aufbaut
Vermutlich kennst du meine Lieblingsdefinition einer Marke bereits:
Eine Marke ist das, was die anderen über dich und dein Angebot denken, wenn du nicht im Raum bist.
Sie ermöglicht dir, ein erfolgreiches und nachhaltiges Business aufzubauen, das dich erfüllt, dein Konto füllt und dir Freiheit und Sinnhaftigkeit bringt. Eine Marke ist dein bester Verkäufer vorausgesetzt du ermöglichst ihr, ihren Job zu tun. Versteckst du sie in einem dunklen Kämmerlein, kann sie nicht scheinen.
Eine starke Marke entsteht nicht dadurch, dass alle dich mögen. Sondern dadurch, dass die richtigen Menschen erkennen, wofür du stehst.
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Sie ermöglicht dir ganz viel, kann ihre P.S. aber nur auf die Straße bringen, wenn du es auch zulässt.
5 häufige Wege, wie sich die Angst vor Ablehnung zeigt
Du willst niemanden vor den Kopf stoßen und nicht anecken
→ deine Aussagen werden weich und du sagst nicht klar, wofür du stehst.
Hier ein paar konkrete Beispiele, wie das aussehen kann:
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- Du nutzt oft die Möglichkeitsform, wie “du könntest”, “wäre es möglich, daß…”, “würdest du…”
- sowie sogenannte Weichmacher. Das sind Worte wie “wahrscheinlich, vielleicht, eigentlich”…
- Du verkaufst nicht sondern lässt den “Call to Action”, also die direkte Frage, ob gekauft werden möchte, weg…
Dadurch verwässerst du deine Botschaft, präsentierst deine Unsicherheit am Silbertablet und lässt dein Gegenüber komplett in der Luft hängen, wenn es um die Frage geht “Und was jetzt?”.
Du möchtest für alle interessant sein
→ deine Positionierung wird beliebig.
Der sogenannte Bauchladen, voll gepackt mit sechs Angeboten und mehr, hat oft gute Absichten. Du möchtest keine potenziellen Kunden verlieren. Du möchtest allen zeigen, was du alles kannst. Dein umfassendes Portfolio an Kompetenzen soll ausgebreitet sein damit das Gegenüber schmöckern und wählen kann.
Das Problem: Wenn du dich nicht positionierst, so wirst du positioniert. Es ist dann unklar, worum es bei dir überhaupt geht. Was dein Angebot eigetnlich ausmacht.
Und stell dir mal vor, du hast eine Knieverletzung. Von wem möchtest du dich dann behandeln und operieren lassen? Vom Allgemeinen Arzt oder vom Kniespezialisten? 😉
Du hast Angst, arrogant zu wirken
→ du zeigst deine Expertise nicht deutlich genug.
Das ist vor allem bei Frauen ein riesengroßes Thema. Die Angst, eingebildet und arrogant zu wirken.
Die Selbständigkeit an sich wird im deutschsprachigen Raum ohnehin von vielen Außenstehenden äußerst kritisch betrachtet und erst Ernst genommen, wenn Bekanntheit und Einnahmen explodieren.
Sie wird daher (und diese Tatsache ist absolut kontraproduktiv!) oft als Hirngespinst oder nettes Hobby abgetan und es gibt wohl keine Selbständige (mich inklusive!), die sich nicht schon verletzende oder herabwertende Kommentare zu ihrem Business vom Umfeld anhören musste.
Als Selbstschutz wird verständlicherweise dann oft erst garnicht über das eigene Angebot und die eigene Expertise gesprochen, oder es wird heruntergespielt. In der Hoffnung, nicht anzuecken und nicht ausgegrenzt zu werden.
(Falls du dich hier wiederfindest, möchte ich dir unbedingt auch diesen Artikel ans Herz legen)
Du fürchtest Kritik
→ du kopierst unbewusst, was andere bereits machen.
Instagram Reels sind grad der letzte Schrei? Dann machst du sie auch, obwohl dir schon beim Gedanke daran schlecht wird. Doch du willst nicht genau das weglassen, was scheinbar wirklich wichtig ist. Was alle tun. Was, so wird es propagiert, Verkäufe bringt.
Du willst nicht deshalb scheitern, weil du es anders als alle anderen machst und auch keine potenziellen Kunden verlieren, die angeblich grad alle Instagram Reels suchten?
Aufgrund deines unbewussten Programms, geleitet von deiner Angst vor Ablehnung, reihst du dich in den Lemmingrudel ein und machst es “wie alle”, auch wenn es sich nicht rund anfühlt….so fühlt es sich zumindest sicher an.
Du möchtest gemocht werden
→ deine Marke verliert Persönlichkeit.
Du präsentierst dich also so, wie es „erwartet wird“, wie man das sollte. So, wie es in deinen Augen als “professionell” wahrgenommen wird. In deinem Herzen schlägt eine Rebellin off the Mainstream? Du denkst, das kannst du nicht zeigen, denn das wäre unprofessionell, und würde nicht gut wirken.
Du bist eigentlich eine kreative Schöpferin? Nein, da passt nicht zu deinem Angebot, du zeigst dich lieber als harmonisches “girl next door”.
Indem du deine Persönlichkeit versteckt, versteckst du ganz viel Sichtbarkeitspotenzial.
Du vertust dir die Möglichkeit, von passenden Kundinnen gesehen und gebucht zu werden. Gerade in der Arbeit mit den Archetypen stoße ich ganz oft mit Kundinnen an dieses Thema. Wenn du dich darin wiederfindest, empfehle ich dir diesen kostenlosen Workshop von mir >hier entlang
Und erinnere dich nochmals an das, was ich anfangs schon gesagt hatte:
Eine starke Marke entsteht nicht dadurch, dass alle dich mögen. Sondern dadurch, dass die richtigen Menschen erkennen, wofür du stehst.
Warum du an deinen Zweifeln zweifeln musst
Eine starke Marke ist so einzigartig wie du es bist – und trägt eine starke Note von dir, deinen Stärken, deiner Persönlichkeit und deinen Facetten.
Sich hiermit zu zeigen, kostet Mut, weil wir als Kinder oft verlernt haben, laut singend durch den Regen zu tanzen, selbst wenn 100 unbekannte Menschen daneben stehen, hinüber starren und sich wundern.
Warum du nicht weniger sichtbar werden musst, sondern mutiger darin, zu zeigen, wer du bist, wofür du stehst und für wen du nicht die Richtige bist.
Ich möchte dich dazu animieren, einen MUT-ANFALL zu haben und diese Angst ins Abseits zu kicken.
Spaß beiseite_ Sollte die “Angst vor Ablehnung” ein Thema für dich sein, so nimm dieses Problem unbedingt Ernst – denn obwohl sie oft unsichtbar ist, hat sie eine große Wirkung auf deine Selbständigkeit und ist oft unsichtbarer Bremser eigentlich starker Marken und richtig guter Angebote. Lass mich dich gerne dabei unterstützen, diesen Hebel umzulegen: > zum Kennenlernen
Denn wenn du dich selbst bremst, bremst du auch all das aus, was du erreichen willst.
Und frag dich mal ganz offen und ehrlich: Kann deine Marke wirklich sichtbar sein, wenn du dich ständig selbst zurückhältst?
Und wo halte ich mich gerade selbst zurück – aus Angst davor, wie andere auf mich reagieren könnten?
Hinterlass mir gerne deine Gedanken dazu im Kommentar oder schreib mir eine Mail an info@theresaehsani.com, ich freu mich sehr darauf.
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